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UKF Jahresbericht

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Quer durch alle Bereiche der Gesellschaft sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren, die das Jahr 2020 auch am Universitätsklinikum Freiburg prägte. Immer wieder mussten die Mitarbeiter*innen neue Wege gehen, um die medizinische Versorgung der Menschen in der Region und darüber hinaus auf höchstem Niveau sicherzustellen – beispielsweise als schwerkranke Patient*innen aus Frankreich auf unseren Intensivstationen aufgenommen wurden. Doch auch bei der Erforschung des Coronavirus, bei der Beratung von politischen Entscheidungsträger*innen und bei der Unterstützung des öffentlichen Gesundheitswesens insbesondere im Zentralen Impfzentrum Freiburg haben unsere Mitarbeiter*innen Außerordentliches geleistet. Sie haben die Herausforderungen der Pandemie in einer Art und Weise gemeistert, die uns im Klinikumsvorstand den allergrößten Respekt abverlangt.

Gleichzeitig konnten wir 2020 wichtige Weichen für die Zukunft stellen. Anja Simon übernahm das Amt der Kaufmännischen Direktorin, das Richtfest der neuen Kinder- und Jugendklinik wurde gefeiert und die Übernahme der Geschäftsanteile und intensive Vorbereitung der Integration des Betriebs des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen wurde umgesetzt. Hohe Auszeichnungen wie der Gottfried Wilhem Leibniz-Preis für den Neuropathologen Prof. Dr. Marco Prinz gaben ebenso Anlass zur Freude wie die Bewilligung des neuen Sonderforschungsbereichs 1425 „Make better scars“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Im Rahmen der Studie Magnet4Europe erproben wir Veränderungen der Arbeitsumgebung und deren Auswirkungen auf die Qualität der Patient*innenversorgung sowie das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen, um unser Profil als attraktiver Arbeitgeber für qualifiziertes Fachpersonal zu schärfen.

Denn schließlich sind es der tägliche Einsatz unserer Mitarbeiter*innen, ihr Engagement und ihre Ideen, die uns zuversichtlich machen, dass wir auch in den kommenden Jahren unseren Anspruch an eine qualitätszentrierte universitäre Spitzenmedizin erfüllen und gute Antworten auf die Herausforderungen des Fachkräftemangels, der Ambulantisierung, der Digitalisierung und des steigenden Kostendrucks finden werden. Mit dem klaren Fokus auf Qualität, Mitarbeiter*innenorientierung und Nachhaltigkeit werden wir gemeinsam die Zukunft gut gestalten.
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Das Jahr 2020 wird in die Geschichtsbücher eingehen als das Jahr, in dem die Corona-Pandemie weltweit das Leben auf den Kopf stellte. Dabei wurde das Gesundheitssystem einem Stresstest unterzogen, wie ihn kaum jemand für möglich gehalten hätte. Noch ist die Pandemie nicht überwunden, doch es lässt sich mit wachsender Zuversicht sagen: Wir stehen diesem Virus nicht machtlos gegenüber. Das nahezu grenzenlose Engagement der Pflegenden und Ärzt*innen, der Reinigungskräfte und vieler weiterer Berufsgruppen erlaubte die umfassende Versorgung von COVID-Patient*innen. In der ersten Welle wurden besonders viele dieser Patient*innen am Universitätsklinikum Freiburg behandelt. Dadurch entwickelten die Mitarbeiter*innen früher als in anderen Einrichtungen in Deutschland große klinische Expertise und das Universitätsklinikum Freiburg wurde auch grenzüberschreitend ein wichtiges Behandlungszentrum für schwerste COVID-Erkrankungen. Zudem forschten Grundlagenwissenschaftler*innen und Kliniker*innen intensiv gemeinsam daran, Tests zu entwickeln, Verbreitungswege zu verstehen und Schutzmaßnahmen zu evaluieren. Parallel wurden die Kapazitäten des Klinikums gezielt so eingesetzt, dass auch Patient*innen mit anderen schweren Erkrankungen während der Pandemie ohne Unterbrechung auf höchstem Niveau behandelt werden konnten. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiter*innen des Universitätsklinikums Freiburg voller Hochachtung seinen Dank für das Geleistete aus.
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Das Universitätsklinikum Freiburg schloss das Geschäftsjahr 2020 mit einem negativen Ergebnis in Höhe von -5.451.000 Euro ab. Das Geschäftsjahr 2020 war aufgrund der COVID-19-Pandemie besonders herausfordernd. Folgen der Pandemie waren für das Universitätsklinikum Freiburg Leistungsrückgänge, die zu Umsatzeinbußen geführt haben bei gleichzeitiger Aufwandssteigerung beispielsweise im Bereich der Schutzausrüstungen. Zur Bewältigung der Pandemiefolgen erhielt das Universitätsklinikum Freiburg Bundes- und Landeszuschüsse, welche sich positiv im Ergebnis niedergeschlagen haben. Die Erlöse aus Krankenhausleistungen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 23,9 Millionen Euro gesteigert werden, ursächlich hierfür sind unter anderem die erhaltenen Bundesmittel zur Freihaltung von Bettenkapazitäten sowie Forderungen aus dem Pflegebudget. Eine Steigerung um rund 4,8 Millionen Euro verzeichnete das Universitätsklinikum Freiburg bei ambulanten Leistungen gegenüber 2019, diese resultieren primär aus der Abgabe von ambulanten Arzneimitteln. Bedingt durch die neue Entgeltordnung sowie zusätzliche Einstellungen vor allem im Pflegebereich stiegen die Personalkosten auch 2020 um 16,7 Millionen Euro. Die Mitarbeiter*innenzahl stieg von 12.460 in 2019 auf 12.878 in 2020. Gerade im Bereich der Materialaufwendungen verzeichnete das Universitätsklinikum Freiburg im Jahr 2020 eine Zunahme von 39,1 Millionen Euro gegenüber 2019. Ursache hierfür sind vor allem Ausgaben im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Die eigenfinanzierte Investitionstätigkeit des Universitätsklinikums blieb auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr und schlug sich mit rund 11 Millionen Euro im Ergebnis des Jahres 2020 nieder.  
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Das Universitäts-Herzzentrum Freiburg ∙ Bad Krozingen schloss das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis in Höhe von -1.075.785,83 Euro ab. Die Erlöse aus Krankenhausleistungen erhöhten sich, verglichen mit 2019, um rund 7,8 Millionen Euro, welche unter anderem Preissteigerungen und das ab 2020 neu zu vereinbarende Pflegebudget beinhalten. Eine pandemiebedingte Reduzierung um rund 1,2 Millionen Euro verzeichnete das Universitäts-Herzzentrum Freiburg ∙ Bad Krozingen bei den Wahlleistungen. Aufgrund der hohen Kostenreduzierung im Sachkostenbereich konnte das Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Kostenbelastungen aus den bestehenden, nicht mit Fördermitteln unterlegten Investitionstätigkeiten (Abschreibungen, Finanzergebnis) führten insgesamt zu einem negativen Jahresergebnis.
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